Sie werden für den Transport von Schüttgütern mit großer Körnungsspanne, d.h. vom feinzerstückelten bis zu über Dutzend Zentimeter großen Klumpen eingesetzt. Sie ersetzen Gurtförderer bei schwierigen Arbeitsbedingungen, z.B. wenn das Fördergut den Gurt zerstöre kann oder hohe Temperaturen aufweist. Durch die entsprechende Form der Platten oder Rinnen ist können große Wurfwinkel gegenüber der Horizontalen angewandt werden. Ihre niedrige Geschwindigkeit ermöglicht auch ihren Einsatz bei technologischen Prozessen wie Trocknung, Kühlung, Sortierung usw. Sie finden Einsatz beim Aushub der Baustoffe unter den Trichtern oder zur Übergabe an die Brecher und andere Förderer.

Aufbau:

Die tragenden Teile des Plattenförderers sind Zugketten, meistens als Doppelzug ausgeführt und mit Platten verbunden, auf denen das Fördergut gefahren wird. An den Kettenlaschen werden Konsolen befestigt, auf denen anschließend Tragplatten aus Blech befestigt sind. Die Kette rollt zusammen mit den Platten durch die Kettenräder, die an der auf Wälzlagern gelagerten Antriebswelle verkeilt ist. Der Antrieb wird über ein Getriebe vom Motor auf die Welle übertragen. Die Spannung besteht aus einer Welle mit zwei Wälzlagern und einem Schraubmechanismus, da der erforderliche Versatz gering ist.

Eigenschaften:

  • Widerstandsfähigkeit gegen Überlastung und ungleichmäßige Belastung
  • Hitzebeständigkeit
  • Schlagfestigkeit von schweren Feststoffen
  • Hoher Durchsatz
  • Parallele Einsatzmöglichkeit bei verschiedenen technologischen Prozessen